Doktoranden erforschen Mehrdeutigkeit

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat an der Universität Tübingen ein neues Graduiertenkolleg zum Thema ,,Ambiguität: Produktion und Rezeption" (GRK 1808) bewilligt. Das Graduiertenkolleg wird ab Oktober 2013 für zunächst viereinhalb Jahre mit insgesamt mehr als 3 Millionen Euro unterstützt. Hier werden Doktoranden aus den Fachbereichen Anglistik, Germanistik, Romanistik, Klassische Philologie, Medienwissenschaft, Psychologie, Allgemeine Rhetorik, Evangelische Theologie und Jura künftig alle Aspekte von Mehrdeutigkeit erforschen. Das GRK arbeitet zudem eng mit dem Zentrum für Ethik in den Wissenschaften zusammen. Sprecher ist Matthias Bauer vom Englischen Seminar. Ob Fachgespräch oder Party-Small-Talk, Gesetzestext oder lyrisches Gedicht, Politiker-Statement oder Kabarett: Ambiguität, verstanden als Doppeloder Mehrdeutigkeit, ist ein charakteristisches Merkmal von Sprache und Kommunikation. Das macht das Konzept der Ambiguität so zentral für die Linguistik und für alle Disziplinen, die sich mit sprachlichen Äußerungen befassen.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience