Der Transport des Botenstoffs Serotonin im Gehirn erhöht sich bei Frauen mit prämenstrueller dysphorischer Störung (PMDS) kurz vor der Menstruation.
Die prämenstruelle Depression ist auf eine Fehlregulierung des Neurotransmitters Serotonin im Gehirn zurückzuführen . Der Transport des Botenstoffs Serotonin im Gehirn erhöht sich bei Frauen mit prämenstrueller dysphorischer Störung (PMDS) kurz vor der Menstruation. © pexels.com - Ein Forschungsteam um Julia Sacher vom Max-Planck-Institut für Kognitionsund Neurowissenschaften und Osama Sabri vom Universitätsklinikum Leipzig haben in einer aufwendigen Patientinnen-Studie herausgefunden, dass sich der Transport des Botenstoffs Serotonin im Gehirn bei Frauen mit prämenstrueller dysphorischer Störung (PMDS) kurz vor der Menstruation erhöht. Ihre Ergebnisse bilden die Grundlage für eine gezieltere Therapie dieser schweren Form einer depressiven Verstimmung, bei der die Patientinnen nur für wenige Tage Antidepressiva nehmen müssen. PMS, das prämenstruelle Syndrom, ist mittlerweile vielen ein Begriff - einige Tage vor ihrer Menstruation leiden rund 50 Prozent aller Frauen daran. Die schwerere Form, prämenstruelle Dysphorie (PMDS) genannt, trifft acht Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter und geht mit körperlichen Symptomen wie Schlafstörungen oder Brustschmerzen sowie mit psychisch-emotionalen Symptomen einher, unter anderem Depressionen, Kontrollverlust, Reizbarkeit, Aggressivität und Konzentrationsstörungen. Viele Frauen mit PMDS sind dadurch in ihrem Alltag beeinträchtigt und können ihrem Beruf nicht mehr nachgehen.
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