Wall (r) und Biehler arbeiten an der Verfeinerung ihres digitalen Lungenmodells. A. Kerler / bavariaone
Wall (r) und Biehler arbeiten an der Verfeinerung ihres digitalen Lungenmodells. A. Kerler / bavariaone - Digitales Modell der Lunge könnte Zahl der Todesfälle bei Covid-19 und ARDS deutlich reduzieren Computermodell ermöglicht schonendere Beatmung Eine künstliche Beatmung kann Leben retten, nicht nur bei schweren Verläufen einer Covid-19-Erkrankung. Gleichzeitig ist die Druckbeatmung aber auch eine extreme Belastung für das Lungengewebe. Besonders bei vorgeschädigter Lunge kann dies tödliche Folgen haben. Ein digitales Modell der Lunge, entwickelt an der Technischen Universität München (TUM), ermöglicht eine schonendere Beatmung und könnte so die Überlebenschancen deutlich erhöhen. Für Patienteninnen und Patienten mit akutem Lungenversagen (Acute Respiratory Distress Syndrome, ARDS) ist die künstliche Beatmung die Rettung. Doch die Situation ist paradox: Während die Mediziner versuchen, mit Druck die Lunge offen zu halten und den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid weiter zu ermöglichen, kann der Druck Teile der Lunge auch so stark schädigen, dass dies tödliche Folgen hat.
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