Attempto-Preis für junge Neurowissenschaftler

2015 werden Dr. Amalia Papanikolaou vom Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik und Chih-Yang Chen vom Centrum für Integrative Neurowissenschaften ausgezeichnet Die Attempto-Preise 2015 der Attempto-Stiftung im Universitätsbund Tübingen gehen dieses Jahr an Dr. Amalia Papanikolaou aus der Arbeitsgruppe von Professor Nikos Logothetis am Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik und an Chih-Yang Chen, Doktorand in der Arbeitsgruppe von Dr. Ziad Hafed am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen. Amalia Papanikolaou hat sich mit den Folgen von Schädigungen der für das Sehen verantwortlichen Teile der menschlichen Großhirnrinde befasst. In einer in den Proceedings der National Academy of Science USA erschienenen Arbeit zeigt sie mit Hilfe funktioneller Magnetresonanztomographie, dass die Beziehung zwischen Sehstörungen und Schädigungsmustern wesentlich komplexer ist als bislang gedacht. Diese Befunde sind wichtig, um Trainingsstrategien für Patienten zu entwickeln, mit denen diese ihr verbleibende Sehkraft verbessern können. Chih-Yang Chen hat sich mit der Rolle kleinster Augenbewegungen befasst, die wir ausführen, wenn wir unseren Blick auf Objekte richten. Diese sind so fein, dass man sie eigentlich für bedeutungslos halten könnte. Seine in Current Biology publizierten tierexperimentellen Studien zeigen, dass dies nicht der Fall ist.
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