Neue Methode zum Einbau fluorierter Bestandteile in Moleküle

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Chemiker der Universität Münster entwickeln Synthesemethode für den regioselektiven Einbau der biologisch relevanten Difluormethylgruppe in Pyridine

Mit der von ihnen entwickelten Methode können die Chemiker eine Difluormethylgru
Mit der von ihnen entwickelten Methode können die Chemiker eine Difluormethylgruppe (hellblau hinterlegt) regioselektiv, also passgenau an bestimmten Stellen, in Pyridinringe einbauen - wahlweise in die Para-Position (gelber Pfeil) oder in die Meta-Position (blauer Pfeil). Dunkelblau dargestellt ist jeweils das Stickstoff-Atom innerhalb des Pyridinrings. © Uni MS - AG Studer
Bei bioaktiven Molekülen entscheidet die sogenannte Difluormethylgruppe häufig über die Eigenschaften und die Wirkung der Moleküle - sie ist damit für die Arzneimittelforschung von großem Interesse. Diese Atomgruppe besteht aus Kohlenstoff, zwei Fluoratomen und Wasserstoff. Abkömmlinge der chemischen Verbindung Pyridin eignen sich besonders gut, um dort Difluormethylgruppen einzubauen. Ersetzt man ein Wasserstoffatom in Pyridinen durch eine solche Gruppe, erhält man auf unkompliziertem, direkten Weg difluormethylierte Ringstrukturen, die als Kandidaten für neue Arzneimittel und Agrochemikalien infrage kommen. ...
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