Ein Meteorit als Zeuge für den frühsten Vulkanismus im Sonnensystem

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Rückstreuelektronenbild des Gefüges eines Dünnschliffes von EC 002. Große Krista
Rückstreuelektronenbild des Gefüges eines Dünnschliffes von EC 002. Große Kristalle des Minerals Orthopyroxen finden sich in einer feinkörnigen Matrix aus Feldspat, Pyroxen und anderen Mineralen. Die Länge des Balkens in der Bildüberschrift ist 2 mm. Bildquelle: Shi-Jie Li
Studie eines internationalen Forschungsteams mit Beteiligung der Freien Universität Berlin veröffentlicht. Rückstreuelektronenbild des Gefüges eines Dünnschliffes von EC 002. Große Kristalle des Minerals Orthopyroxen finden sich in einer feinkörnigen Matrix aus Feldspat, Pyroxen und anderen Mineralen. Die Länge des Balkens in der Bildüberschrift ist 2 mm. Bildquelle: Shi-Jie Li - Ein internationales Forschungsteam der Freien Universität Berlin, der Universität Bristol, der Northwest University Xi'an und des Instituts für Geochemie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften hat im Rahmen einer Studie das Alter eines Meteoriten auf 4566,6 ± 0,6 Millionen Jahre datiert; dies entspricht 0,7 ± 0,6 Millionen Jahre nach der Entstehung des Sonnensystems. ,,Damit ist das Gestein das älteste bisher bekannte Vulkangestein des Sonnensystems", sagt Ke Zhu, ehemaliger Alexander von Humboldt-Stipendiat an der Freien Universität und nun Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bristol. Das Alter des Meteoriten, dem sogenannten Erg Chech 002 (EC 002), repräsentiere gleichzeitig ein Mindestalter für die Krustenbildung und damit die großräumige Stofftrennung in Kruste und Mantel.
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