Die feine Nase der Störche

Die Beutetiere von Störchen leben gerne in hohem Gras. Für die Vögel ist die Nah
Die Beutetiere von Störchen leben gerne in hohem Gras. Für die Vögel ist die Nahrungssuche einfacher, wenn die Wiesen frisch gemäht sind. © MPI f. Verhaltensbiologie/ C. Ziegler
Die Beutetiere von Störchen leben gerne in hohem Gras. Für die Vögel ist die Nahrungssuche einfacher, wenn die Wiesen frisch gemäht sind. MPI f. Verhaltensbiologie/ C. Ziegler - Der Geruchssinn führt Störche zu frisch gemähten Wiesen Die scharfen Augen eines Adlers, das außergewöhnliche Gehör einer Eule - um erfolgreich Futter zu finden, haben sich die Augen und Ohren der Vögel optimal ihren Lebensbedingungen angepasst. Dem Geruchssinn wurde bisher eine eher untergeordnete Rolle zugedacht. Werden Wiesen frisch gemäht, erscheinen dort oft Störche, um nach Schnecken und Fröschen zu suchen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie In Radolfzell und des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz haben nun das Verhalten der Vögel erforscht und herausgefunden, dass die Störche durch den Geruch des gemähten Grases angelockt werden. Nur Störche, die sich windabwärts aufhielten und so den Geruch wahrnehmen konnten, reagierten auf das Mähen.
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