Metallorganische Netzwerke werden flexibel

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Erstautorin Pia Vervoorts diskutiert mit Kollegen die Ergebnisse von Experiment
Erstautorin Pia Vervoorts diskutiert mit Kollegen die Ergebnisse von Experiment und Simulation. A. Eckert / TUM
Erstautorin Pia Vervoorts diskutiert mit Kollegen die Ergebnisse von Experiment und Simulation. A. Eckert / TUM Experimente und Computersimulationen erschließen neue Anwendungsfelder - Materialien aus anorganischen und organischen Komponenten können das Beste aus zwei Welten vereinen: Unter bestimmten Umständen sind dreidimensionale Netzwerke aus metallorganischen Verbindungen, die sogenannten Metal-Organic Frameworks, kurz MOFs, so geordnet aufgebaut wie Kristalle und zugleich porös und flexibel verformbar. Das weckt Hoffnungen auf intelligente Materialien für energiesparende technische Anwendungen. Allerdings sind bisher nur wenige flexible MOFs bekannt. Ein Forschungsteam der der Technischen Universität München (TUM) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat mittels Experimenten und Simulationen herausgefunden, was MOFs flexibel machen kann und warum: Sie tricksten das System aus, indem sie durch geschickte chemische Manipulationen eine Vielzahl energetisch gleichartiger Anordnungen in der kristallinen Ordnung ermöglichten. Das Anwendungspotenzial von MOFs wurde erst vor rund 20 Jahren entdeckt; inzwischen sind fast 100.000 solcher hybridischen porösen Materialien bekannt. Besonders auf flexiblen MOFs ruhen große Hoffnungen für technische Anwendungen.
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