Ein Kleinbauer betrachtet sein überflutetes Feld. Foto: Jennifer Merten
Ein Kleinbauer betrachtet sein überflutetes Feld. Foto: Jennifer Merten Internationales Team unter Göttinger Leitung untersucht Auswirkungen auf lokale Wasserkreisläufe Während hohe Treibhausgasemissionen und Biodiversitätsverlust häufig mit dem rapiden Landnutzungswandel in Indonesien in Verbindung gebracht werden, blieben Auswirkungen auf lokale Wasserkreisläufe bisher weitgehend unbeachtet. Dazu veröffentlichten Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen sowie der IPB University in Bogor und des BMKG in Jakarta nun eine neue Studie. Sie zeigen, dass die Ausweitung von Monokulturen wie Élpalmund Kautschukplantagen zu häufigeren und stärkeren Éberschwemmungen führt. Diese erklären das fachübergreifende Autorenteam mit einem komplexen Zusammenspiel aus ökohydrologischen und sozialen Prozessen, zu denen Bodendegradation in Monokulturen, die Ausweitung von Élpalmplantagen in Feuchtgebiete, aber auch der Bau von Hochwasserschutzdämmen zählen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Ecology & Society erschienen. Für die Untersuchung analysierten die Autorinnen und Autoren zunächst knapp 100 Interviews mit indonesischen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, der Dorfbevölkerung sowie Entscheidungsträgerinnen und -trägern, welche in der Provinz Jambi in Sumatra geführt wurden.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.