Aktualitäten 2020
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Auf dem Weg zur fischfreundlichen Wasserkraft
Veränderte Blühphasen von Pflanzen durch geringere Insektendichte
Fische sparen im Schwarm Energie
Molekulare Bremse für das Wurzelwachstum
Simulierter Tiefseebergbau stört das Nahrungsnetz am Meeresboden langfristig
Düfte als Orientierungshilfe für Tauben
Gibt es fischverträgliche Wasserkraftwerke?
Langfristige Folgen schwer vorhersehbar
Alte und stabile Ökosysteme haben langlebige Arten
Erforschung von Artenvielfalt und Klimawandel in den Alpen
Klimawandel bedroht Brutvögel
Wie künstliche Intelligenz zum Schutz von Orchideen beiträgt
In Wäldern nicht aufräumen
Soja- oder Ackerbohne als Futtermittel?
Umwelt
Ergebnisse 21 - 40 von 129.
Umwelt - Biowissenschaften - 27.10.2020

EU-Projekt ,,FIThydro" untersucht Effekte von Wasserkraftwerken auf die Umwelt In dem europaweiten Projekt ,,FIThydro" unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben Forscherinnen und Forscher in Zusammenarbeit mit Industriepartnern bestehende Wasserkraftwerke untersucht. Diese Ergebnisse nutzten sie, um neue Methoden und Technologien zu entwickeln.
Umwelt - Biowissenschaften - 26.10.2020

Basiert auf einer Medienmitteilung der Friedrich-Schiller-Universität Jena Leipzig/Jena. Die Blumen auf der Wiese blühen in voller Pracht; aber weit und breit ist keine einzige Biene zu sehen. Was heute noch unwahrscheinlich klingt, könnte in Zukunft durchaus häufig vorkommen. Denn, so hat eine Forschungsgruppe der Universität Jena und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) herausgefunden, Insekten haben einen entscheidenden Einfluss auf die Biodiversität und Blühphasen von Pflanzen.
Biowissenschaften - Umwelt - 26.10.2020

Fische in Schwärmen schwimmen auf eindrucksvolle Art und Weise synchron. Dennoch haben Jahrhunderte der Forschung eine grundlegende Frage nicht beantworten können: Sparen Fische durch das Schwimmen im Schwarm Energie? Nun liefern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Konstanzer Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie, der Universität Konstanz und der Universität Peking die Antwort, die seit langem vermutet, aber nie schlüssig durch Experimente belegt wurde: Ja.
Umwelt - Gesundheit - 26.10.2020

Länge von Pflanzenwurzeln wird durch Hormone gesteuert Die dynamische Änderung des Wurzelwachstums von Pflanzen ist wichtig für ihre Anpassung an Bodenbedingungen. Nährstoffe oder Feuchtigkeit können je nach Standort in höheren oder tieferen Bodenschichten vorkommen. Daher ist je nach Situation eine kurze oder eine lange Wurzel vorteilhaft.
Chemie - Umwelt - 22.10.2020
Klimaschutz aus dem Reagenzglas
Erkenntnisse, wie ein Katalysator Methan in Ethen umwandelt, könnten helfen, das Abfackeln von Erdgas zu vermeiden Es wäre ein dreifacher Gewinn - fürs Klima, für die Rohstoffressourcen und für die chemische Industrie: Mit ihrer Arbeit wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin die Basis schaffen, um aus dem Methan, das bei der Erdölförderung bislang abgefackelt wird, nützliche chemische Produkte wie etwa Kunststoffe zu gewinnen.
Umwelt - Wirtschaft - 15.10.2020
Bruchteil der COVID19-Hilfspakete ausreichend für Trendwende beim Klimaschutz
Nach einer neuen Studie könnten COVID19-Konjunkturprogramme den Bedarf an klimapositiven Investitionen zur Einhaltung des Pariser Abkommens mehr als abdecken Weltweit haben Regierungen Konjunkturpakete beschlossen oder geplant, um die Wirtschaft in der Coronakrise anzukurbeln. Bislang wurden im Rahmen solcher Pakete mehr als 12 Billionen US Dollar zugesagt.
Umwelt - Geschichte & Archeologie - 14.10.2020
Der moderne Mensch kam auf Umwegen nach Europa
Klimatische Bedingungen leiteten die geographische Ausbreitung von Homo sapiens in der Levante vor 43. Jahren / Forschungen des Sonderforschungsbereiches 806 ,,Our Way to Europe" in PLOS ONE Günstige klimatische Bedingungen steuerten die Abfolge der Siedlungsbewegungen des Homo sapiens in der Levante auf seinem Weg aus Afrika nach Europa.
Biowissenschaften - Umwelt - 09.10.2020

Besonders der mikrobielle Teil des Kohlenstoffkreislaufs ist betroffen Tiefseebergbau könnte eine Möglichkeit bieten, dem zunehmenden Bedarf an seltenen Metallen zu begegnen. Seine Umweltauswirkungen sind vermutlich erheblich, dennoch sind sie nur wenig erforscht und es fehlt an klaren regulierenden Standards.
Biowissenschaften - Umwelt - 07.10.2020
Grasland statt Tropenwald im prähistorischen Südostasien
Drastische Änderungen der Lebensräume beförderten im Pleistozän offenbar das Aussterben von Großtierarten und Urmenschen Südostasien, das heute für seine üppigen Regenwälder bekannt ist, war in der Vergangenheit an verschiedenen Stellen von weitläufigem Grasland bedeckt. Das zeigen Untersuchungen eines Forschungsteams vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena und der Universität Griffith (Australien).
Chemie - Umwelt - 07.10.2020

Wissenschaftler entschlüsseln flüchtige organische Verbindungen, die von Brieftauben zur Navigation verwendet werden können Einige Vogelarten nutzen Gerüche zur Orientierung. Über die chemische Zusammensetzung dieser Gerüche war bisher jedoch wenig bekannt. Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat nun über der Toskana organische Verbindungen identifiziert, die dort regional unterschiedlich auftreten.
Biowissenschaften - Umwelt - 07.10.2020

Differenzierte Untersuchung neuer Wasserkraftanlagen Auch moderne Wasserkraftwerke schützen Fische nicht immer besser als konventionelle. Neben der Technologie spielen auch der spezifische Standort des Kraftwerks und die dort vorkommenden Fischarten beim Fischschutz eine Rolle. Ein Forschungsteam an der Technischen Universität München (TUM) hat verschiedene Anlagentypen verglichen und systematisch untersucht, welche Wirkungen diese auf Fische und ihren Lebensraum haben.
Umwelt - Biowissenschaften - 07.10.2020

Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Leipzig hat in einem Langzeitexperiment die Folgen von Veränderungen in der Artenvielfalt der Pflanzen für die Funktionsweise von Ökosystemen untersucht. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich die Beziehungen zwischen Pflanzenmerkmalen und Ökosystemfunktionen von Jahr zu Jahr ändern.
Umwelt - Geowissenschaften - 07.10.2020

Tiefbohrung im ältesten und artenreichsten See Europas liefert neue Erkenntnisse zur Evolution / Veröffentlichung in ,,Science Advances" Je älter und stabiler ein Ökosystem ist, umso langlebiger sind die dort lebenden Arten und umso beständiger die Artengemeinschaften. Diese neuen Erkenntnisse zur Evolution gewann ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität zu Köln mit Hilfe einer Tiefbohrung im Ohrid-See.
Umwelt - 06.10.2020
Ein neuer Blick auf die Bodengesundheit: Wie gesund ist unser Boden?
Internationales Wissenschaftsteam mit Beteiligung der Freien Universität Berlin wertet den Stand der Forschung zur ,,Bodengesundheit" aus Bodenkundlerinnen und Ökologen, darunter der Biologe Matthias Rillig von der Freien Universität Berlin, haben die bisherige Forschung zum Begriff ,Bodengesundheit' analysiert.
Umwelt - Biowissenschaften - 02.10.2020

Neue Kooperation von TUM und Nationalpark Berchtesgaden gestartet Die Technische Universität München (TUM) und der Nationalpark Berchtesgaden starten ein dauerhaftes Monitoring der Biodiversität. An 50 Standorten des Nationalparks wird das Forschungsteam mit Langzeitbeobachtungen den Zustand der Arten erheben und die Auswirkungen des Klimawandels analysieren.
Umwelt - Biowissenschaften - 28.09.2020

Insektenfressende Vögel riskieren den Hungertot, wenn sie wegen der Erderwärmung früher anfangen zu brüten Das Überleben auf einem sich erwärmenden Planeten kann eine Frage des richtigen Timings sein. Doch das eigene Verhalten einfach zu verschieben, um sich an das Tempo des Klimawandels anzupassen, birgt für einige Tiere laut neuen Forschungsergebnissen des Max-Planck-Instituts für Tierverhalten und der Cornell-Universität Gefahren.
Umwelt - 28.09.2020

Orchideen erfreuen sich als Zimmerpflanzen großer Beliebtheit. In freier Natur sind viele Arten allerdings stark bedroht durch Landnutzung und illegale Ernte. Doch nur ein Bruchteil von ihnen steht auf der internationalen Roten Liste bedrohter Arten, denn die nötigen Fachgutachten sind enorm aufwendig.
Umwelt - Biowissenschaften - 23.09.2020

Bitte nicht stören: Nach Waldbränden, Borkenkäferbefall oder anderen Schädigungen sollte in den betroffenen Wäldern nicht aufgeräumt werden. Das schreibt ein Forschungsteam in ,,Nature Communications". Abgebrannter Eukalyptus-Urwald in Australien. Nach solchen Waldschäden sei es für die Biodiversität bes-ser, nicht aufzuräumen, sagen Würzburger Wissenschaftler.
Biowissenschaften - Umwelt - 23.09.2020
Genomduplikationen als evolutionäre Anpassungsstrategie
Wissenschaftler untersuchen den Zusammenhang von morphologischer Vielfalt und biologischer Diversität bei Pflanzen Genomduplikationen spielen eine maßgebliche Rolle bei der Ausbildung von Formen und Strukturen pflanzlicher Organismen sowie ihrer Veränderungen über lange evolutionäre Zeiträume hinweg.
Agronomie & Lebensmittelingenieur - Umwelt - 23.09.2020

Universität Göttingen untersucht Einfluss auf Fleischqualität von Zweinutzungshühnern Die derzeitige Praxis der Geflügelproduktion ist mit ethischen und ökologischen Bedenken verbunden. Die ethischen Bedenken umfassen unter anderem das Töten von männlichen Eintagsküken von Legehühnern. Ökologische Bedenken beziehen sich auf den Import großer Mengen an Sojabohnen als Futtermittel.