Klimaschutz aus dem Reagenzglas

Erkenntnisse, wie ein Katalysator Methan in Ethen umwandelt, könnten helfen, das Abfackeln von Erdgas zu vermeiden. Es wäre ein dreifacher Gewinn - fürs Klima, für die Rohstoffressourcen und für die chemische Industrie: Mit ihrer Arbeit wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin die Basis schaffen, um aus dem Methan, das bei der Erdölförderung bislang abgefackelt wird, nützliche chemische Produkte wie etwa Kunststoffe zu gewinnen. Denn sie gehen der Frage nach, wie ein Katalysator beschaffen sein muss, der das Methan effizienter, als es derzeit möglich ist, in Ethen umwandelt. Einen wegweisenden Hinweis haben sie nun gefunden. Klimaschädliche Verschwendung: Bei der Erdölförderung etwa auf Bohrinseln werden große Mengen Methan abgefackelt. Das Gas stattdessen in Substanzen zu verwandeln, die für die chemische Industrie nützlich sind, würde nicht nur CO2-Emissionen reduzieren, sondern auch Ressourcen schonen. Klimaschädliche Verschwendung: Bei der Erdölförderung etwa auf Bohrinseln werden große Mengen Methan abgefackelt.
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