Drohnenbild der australischen Feenkreise, aufgenommen in einer Flughöhe von 40 Metern. Die Lücken haben einen ungefähren Durchmesser von vier Metern, das räumlich periodische Muster ergibt sich aus annähernd gleichen Abständen zwischen den Zentren der nächstgelegenen Lücken. Diese Untersuchungsfläche brannte 2014 ab, die nachgewachsenen Spinifexgräser waren zwei Jahre und acht Monate alt. Foto: Stephan Getzin
Drohnenbild der australischen Feenkreise, aufgenommen in einer Flughöhe von 40 Metern. Die Lücken haben einen ungefähren Durchmesser von vier Metern, das räumlich periodische Muster ergibt sich aus annähernd gleichen Abständen zwischen den Zentren der nächstgelegenen Lücken. Diese Untersuchungsfläche brannte 2014 ab, die nachgewachsenen Spinifexgräser waren zwei Jahre und acht Monate alt. Foto: Stephan Getzin Internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen analysiert gemusterte Vegetation der Feenkreise Feenkreise sind eins der größten Rätsel der Natur und eins der visuell verblüffendsten Phänomene. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat nun erstmals detaillierte Daten gesammelt, die zeigen, dass das Modell des britischen Mathematikers Alan Turing die auffälligen Vegetationsmuster der australischen Feenkreise erklärt. Darüber hinaus machen die Forscherinnen und Forscher anschaulich, dass die Gräser, aus denen diese Muster bestehen, als -Öko-Ingenieure- ihre eigene feindliche und trockene Umwelt verändern und dadurch das Ökosystem am Leben erhalten. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Journal of Ecology veröffentlicht.
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