vom Institut für Psychologie der Universität Bonn.
Psychopathie muss nicht von Nachteil sein Furchtlos und stressresistent - trotzdem unauffällig bei der Arbeit: Wie das geht, zeigt eine Studie der Uni Bonn - Personen mit hohen Psychopathie-Werten sind egoistisch, intrigant und sabotieren skrupellos ihre Kollegen, um selber besser dazustehen. Für ihre Arbeitgeber sind sie der Super-GAU - doch stimmt das wirklich? Eine Studie der Universität Bonn zeigt, dass manche Menschen mit psychopathischen Zügen bei ihren Kollegen durchaus als hilfsbereit und kooperativ gelten. Voraussetzung dafür sind allerdings unter anderem ausgeprägte soziale Fertigkeiten. Die Analyse ist bereits vorab online im renommierten ,,Journal of Management" verfügbar, die Druckfassung erscheint demnächst. Eine Kurzfassung wird Ende Juni in der Zeitschrift ,,Wirtschaftspsychologie aktuell" veröffentlicht. Personen mit ausgeprägter Psychopathie gelten als abgebrüht, gefühlskalt, reuelos, unehrlich und impulsiv. Im Arbeitsleben können sie daher den Erfolg ihres gesamten Teams gefährden - so lautet zumindest die gängige Einschätzung.
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