Kalkalgen: Ein Adressschild für Calcium

Ein Design wie vom Reißbrett: Kalkalgen wie Pleurochrysis carterae bilden Kalksc
Ein Design wie vom Reißbrett: Kalkalgen wie Pleurochrysis carterae bilden Kalkschuppen mit einer filigranen Nanostruktur. Wesentliche Details, wie diese entsteht, hat nun ein Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie aufgeklärt. [weniger]
Ein biochemischer Mechanismus steuert, welche Nanostrukturen in kalkbildenden Mikroorganismen entstehen. Kalkalgen, Muscheln, aber auch Seeigel und Seesterne sind Baumeister der Nanowelt: Nur mit Kalk, Proteinen und Zuckern erschaffen sie präzise geformten Strukturen. Wissenschaftler der Potsdamer Max-Planck-Institute für molekulare Pflanzenphysiologie und für Kolloidund Grenzflächenforschung haben nun einen entscheidenden Mechanismus entdeckt, wie eine Kalkalge die filigranen Konstruktionen erzeugt. Die Erkenntnisse könnten auch für andere Produkte der Biomineralisation etwa in Knochen oder Zähnen relevant sein, und sie könnten sich sogar technisch nutzen lassen. Ein Design wie vom Reißbrett: Kalkalgen wie Pleurochrysis carterae bilden Kalkschuppen mit einer filigranen Nanostruktur. Wesentliche Details, wie diese entsteht, hat nun ein Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie aufgeklärt. Kalkalgen machen Design für die Massenproduktion.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience