Fließprozess in metallischen Gläsern

Viskosität als Funktion der Temperatur für verschiedene metallische Sy
Viskosität als Funktion der Temperatur für verschiedene metallische Systeme: Die Symbole repräsentieren die experimentellen Daten, die kontinuierliche Linie sind die theoretischen Anpassungen.
Göttinger Forscher entwickeln Modell zur Kontrolle von makroskopisch-mechanischen Eigenschaften. (pug) Durch Mischen von Elementen entstehen bei hohen Temperaturen metallische Flüssigkeiten, die durch schnelles Abkühlen auf Raumtemperatur als metallische Gläser erstarren. Dieses Verfahren erzeugt Materialien mit herausragenden mechanischen Eigenschaften, die bereits kommerziell in der Uhrenindustrie und in Mobiltelefonen eingesetzt werden. Eine Forschergruppe der Universität Göttingen und der Technischen Universität München hat nun erstmals ein Modell entwickelt, das den Zusammenhang zwischen dem makroskopisch-mechanischen Fließprozess und interatomaren Potentialen analytisch beschreibt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS) erschienen. Ein wichtiger Kontrollparameter für den Prozess der Glasbildung ist die Viskosität dieser metallischen Flüssigkeiten. Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit: je größer die Viskosität, desto dickflüssiger, also weniger fließfähig, ist die Flüssigkeit.
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