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Eberhard Karls Universität Tübingen
Ergebnisse 1 - 20 von 539.
Paläontologie - 05.03.2026

Im heutigen Europa entdeckte Fossilien eines ausgestorbenen Krokodils, das parallel vorkommenden Arten aus Afrika und Südamerika stark ähnelte, galt bisher als Zeuge einer Landverbindung zwischen Europa und Afrika, die noch während der Zeit der Dinosaurier bestand. Eine enge Verwandtschaft der Krokodile spräche für eine gemeinsame Entwicklung und eine späte Trennung Europas von den südlichen Kontinenten.
Paläontologie - Biowissenschaften - 04.03.2026

Ein neu entdeckter fossiler Oberschenkelknochen aus Bulgarien könnte die Geschichte des menschlichen Ursprungs neu schreiben, wie ein internationales Forschungsteam des Nationalmuseums für Naturgeschichte (Bulgarien), der Aristoteles-Universität Thessaloniki (Griechenland), vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen und der Universität Toronto (Kanada) berichtet.
Geowissenschaften - Campus - 26.02.2026

Die bis heute existierenden Cyanobakterien waren in den frühen Ozeanen vor rund 2,5 Milliarden Jahren die ersten Lebewesen, die Fotosynthese betrieben und dabei Sauerstoff freisetzten. Dieser reicherte sich in immensem Ausmaß in der Erdatmosphäre an. Wie das möglich war, obwohl das reichlich im Ozeanwasser gelöste Eisen das Wachstum der Cyanobakterien stark hemmte, hat ein Forschungsteam unter der Leitung von Andreas Kappler aus der Geomikrobiologie der Universität Tübingen in Laborversuchen erforscht.
Biowissenschaften - Umwelt - 25.02.2026

Die ursprünglich im Wald beheimatete Europäische Wildkatze nutzt in manchen Gebieten Deutschlands vor allem im Sommer, wenn das hochstehende Getreide Deckung bietet, zunehmend auch landwirtschaftlich genutzte Flächen als Jagdgebiet. Solche Verhaltensänderungen werden als Reaktion auf den Druck durch menschliche Einflüsse wie die Zerstückelung oder Zerstörung von Waldgebieten und die Intensivierung der Landwirtschaft gesehen.
Physik - Informatik - 24.02.2026
KI entwickelt leicht verständliche Lösungen für ungewöhnliche Experimente in der Quantenphysik
Forschende der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die völlig neue, teils ungewöhnliche Experimente in der Quantenphysik entwirft und zugleich für Forschende leicht verständlich darstellt. Dazu zählen auch Versuchsanordnungen, auf die Menschen möglicherweise nie gekommen wären.
Sozialwissenschaften - 10.02.2026

Vornamen in westlichen Ländern sind heutzutage vielfältiger als vor dem Entstehen moderner Staaten. Dieser Unterschied kam im 17.Jahrhundert in weiten Teilen Europas und dem englischsprachigen Raum in Folge eines Wandels im Namenssystem auf. Die Entwicklung führte weg von zugeschriebenen Nachnamen aufgrund des Berufs oder Äußerlichkeiten, wie Hans (der) Kleine, hin zum vererbten Nachnamen.
Biowissenschaften - 26.01.2026

Die bisher frühesten bekannten Holzwerkzeuge, die Menschen herstellten und mit ihrer Hände Arbeit nutzten, stammen aus der Fundstätte Marathousa 1 in der Region Megalopolis im zentralen Peloponnes in Griechenland. Der Datierung zufolge sind sie rund 430. Jahre alt.
Chemie - Informatik - 13.01.2026

Zur Einschätzung, wie sich Chemikalien in der Umwelt anreichern, wird standardmäßig der sogenannte Biokonzentrationsfaktor herangezogen, der die Substanzkonzentration in Fischen gegenüber dem umgebenden Wasser wiedergibt. Bisher hatte man angenommen, dass dieser Faktor, abgekürzt als BCF, für jede Substanz konstant sei.
Biowissenschaften - Gesundheit - 18.12.2025

Der Krankheitserreger des Zitruskrebses aktiviert in den infizierten Blättern seiner Wirtspflanze gezielt Teile des Reifeprogramms, das normalerweise die Früchte weich und süß werden lässt, um den freiwerdenden Zucker als Nahrung zu nutzen. So kann der Krankheitserreger, das Bakterium Xanthomonas citri , bis zu hundertmal schneller wachsen.
Biowissenschaften - Paläontologie - 26.11.2025

Ihre Flugfähigkeit erwarben Flugsaurier und Vögel unabhängig voneinander, das war bereits bekannt. Nun ergab eine neue Studie, dass es auch keine großen Ähnlichkeiten zwischen den Gehirnen der vor rund 215 Millionen bis 66 Millionen Jahren lebenden Flugsaurier und denen heutiger Vögel gibt - wohl aber zu den Gehirnen der Vogelvorfahren, bestimmten Dinosaurierarten, die nicht oder nur eingeschränkt fliegen konnten.
Biowissenschaften - Informatik - 13.11.2025

Eine neue Software ermöglicht Gehirnsimulationen, die sowohl detailliert die Prozesse im Gehirn imitieren als auch anspruchsvolle kognitive Aufgaben lösen können. Entwickelt wurde das Programm von einem Forschungsteam am Exzellenzcluster ,,Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft" der Universität Tübingen.
Geschichte & Archeologie - 15.10.2025

Bei der Herstellung von Steinwerkzeugen gingen moderne Menschen vor rund 42. Jahren in Europa und im Nahen Osten unterschiedlich vor. Das ergab eine vergleichende quantitative Analyse von Steinwerkzeugen aus Fundstätten in Italien und im Libanon. Sie wurde durchgeführt von Armando Falcucci von der Abteilung für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie im Fachbereich Geowissenschaften der Universität Tübingen und Steven Kuhn von der School of Anthropology der University of Arizona in Tucson.
Tiermedizin - Biowissenschaften - 01.10.2025

Ein Forschungsteam des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen und von der Forschungsstation Schöningen hat erstmals das Erbgut der ausgestorbenen Pferdeart Equus mosbachensis aus der rund 300. Jahre alten Fundstelle Schöningen in Niedersachsen rekonstruiert.
Biowissenschaften - Umwelt - 10.09.2025

Durch gezieltes Training können heimische Rabenkrähen lernen, ein Stäbchen zum Heranholen von Futter einzusetzen. Mit zunehmender Übung beweisen sie dabei einerseits großes Geschick und kommen mit wenigen Schritten an ihr Ziel; andererseits reagieren sie flexibel auf abweichende Bedingungen im Experiment.
Biowissenschaften - 09.09.2025
Signale aus dem Gehirn verraten, ob die Person Rot sieht
Aus visuellen Hirnarealen von Menschen, die bewegte Farbringe betrachten, lässt sich ableiten, welche Farbe die Person sieht, auch wenn ihr Gehirn zuvor nicht individuell auf Farbwahrnehmung untersucht wurde. Das ergab eine Studie von Michael Bannert und Andreas Bartels vom Centrum für Integrative Neurowissenschaften der Universität Tübingen.
Geschichte & Archeologie - 25.08.2025

Zum ersten Mal hat ein interdisziplinäres Forscherteam eine umfassende Analyse der Herstellung, Technologie und Inhalte von 51 keramischen Ölgefäßen aus der phönizischen Siedlung Mozia auf einer Insel vor der Küste Siziliens durchgeführt. Ihre Ergebnisse zeigen die zentrale Rolle von Düften für die Identitätsbildung, die Erinnerungskultur und den interkulturellen Austausch im Mittelmeerraum der Eisenzeit.
Biowissenschaften - 22.08.2025

Tomatenpflanzen verfügen über ein ausgeklügeltes System, um sich gegen Fressfeinde zu verteidigen: Das Signalpeptid Systemin löst in der Pflanze eine Kaskade von Abwehrreaktionen aus. Ein Forschungsteam der Universität Tübingen und der Universität Hohenheim in Stuttgart hat nun gezeigt, dass Tomatenpflanzen über einen bislang unentdeckten natürlichen Gegenspieler namens antiSys verfügen.
Paläontologie - Biowissenschaften - 15.08.2025

Nahe der syrischen Stadt Afrin hat ein internationales Forschungsteam, an dem auch Forschende des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen beteiligt sind, eine bislang unbekannte fossile Meeresschildkröte entdeckt. Die unter der Federführung der Universität in São Paulo neu benannte Art Syriemys lelunensis stammt aus dem frühen Eozän, der Zeit vor etwa 50 Millionen Jahren.
Pharmakologie - Biowissenschaften - 23.07.2025

Bestandteile unserer täglichen Ernährung - darunter auch Koffein - können die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika beeinflussen. Das hat eine neue Studie eines Forscherteams der Universitäten Tübingen und Würzburg unter der Leitung von Ana Rita Brochado gezeigt. Das Team entdeckte, dass Bakterien wie Escherichia coli (E.
Pharmakologie - Gesundheit - 16.07.2025

Der menschliche Darm beherbergt ein dichtes Netzwerk aus Mikroorganismen, insgesamt als Darmmikrobiom bezeichnet, das unsere Gesundheit aktiv mitgestaltet. Die Mikroorganismen helfen bei der Verdauung, trainieren das Immunsystem - und schützen uns gegen gefährliche Eindringlinge. Dieser Schutz kann nicht nur durch Antibiotika gestört werden, mit denen bei einer Therapie das Wachstum krankheitserregender Bakterien gehemmt werden soll.











