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Friedrich-Schiller-Universität Jena


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Umwelt - 18.03.2026
Pflanzenwandel folgt Klimawandel
Pflanzenwandel folgt Klimawandel
Ökosysteme in Europa reagieren unterschiedlich auf die Klimaerwärmung: In Berglagen schrumpfen die Bestände kälteangepasster Pflanzenarten besonders schnell, während sich Wälder und Grasländer deutlich langsamer verändern. In allen untersuchten Ökosystemen hängen Pflanzengemeinschaften der Klimaerwärmung zeitlich hinterher (»Klimaschuld«).

Geschichte & Archeologie - Biowissenschaften - 02.03.2026
Leben und Tod in Mitteleuropa in der späten Bronzezeit
Leben und Tod in Mitteleuropa in der späten Bronzezeit
Eine in Nature Communications veröffentlichte, neue interdisziplinäre Studie liefert erstmals detaillierte Einblicke aus biomolekularer und archäologischer Perspektive in das Leben der Menschen in Mitteleuropa während der späten Bronzezeit (ca. 1300-800 v. Chr.), auch Urnenfelderzeit genannt.

Chemie - Physik - 26.02.2026
'Solarbatterie' liefert auf Knopfdruck Wasserstoff aus Sonnenenergie
’Solarbatterie’ liefert auf Knopfdruck Wasserstoff aus Sonnenenergie
Meldung vom: 16:00 Uhr Energie aus Sonnenlicht speichern und noch Tage später in Wasserstoff umwandeln, das kann ein neues Material, das Forschende aus Ulm und Jena gemeinsam entwickelt haben - und das auch bei Dunkelheit. Der Prozess ist reversibel und kann über einen pH-Schalter mehrfach reaktiviert werden.

Gesundheit - Biowissenschaften - 26.02.2026
Von seltener Erkrankung für Volksleiden lernen
Von seltener Erkrankung für Volksleiden lernen
Eine meist von einem Gendefekt ausgelöste Funktionsstörung der Nieren, die zur Übersäuerung des Blutes führt, schädigt in der Folge die Rückgewinnung von wichtigen Nährund Mineralstoffen aus dem Urin. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Uniklinikums Jena konnte diesen Krankheitsmechanismus jetzt genauer aufklären und trägt damit auch zu einem besseren Verständnis des chronischen Nierenversagens bei, das im fortgeschrittenen Stadium ebenfalls mit einer Übersäuerung einhergeht.

Umwelt - 18.02.2026
Kleinere Fische und veränderte Nahrungsnetze - auch dort, wo die Artenzahl gleich bleibt
Kleinere Fische und veränderte Nahrungsnetze - auch dort, wo die Artenzahl gleich bleibt
Die Zahl der Arten allein vermittelt kein vollständiges Bild davon, wie sich Ökosysteme verändern. In einer globalen Studie unter der Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben Forschende Langzeitdaten von fast 15.

Umwelt - 16.02.2026
Fotos aus sozialen Medien könnten Lücken in Biodiversitätsdaten schließen
Fotos aus sozialen Medien könnten Lücken in Biodiversitätsdaten schließen
Eine neue Studie zeigt, dass Fotos aus sozialen Medien das Wissen über Biodiversität erheblich erweitern können, insbesondere in bislang wenig untersuchten Regionen. Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift  Conservation Biology veröffentlicht und von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung - UFZ sowie der Monash University geleitet.

Umwelt - Biowissenschaften - 04.02.2026
Unsichtbare Akteure im Grundwasser
Unsichtbare Akteure im Grundwasser
Grundwasser gilt als der größte Speicher an flüssigem Süßwasser auf der Erde und als Lebensraum für komplexe mikrobielle Gemeinschaften, die essenzielle biogeochemische Kreisläufe antreiben. Bislang war die Rolle von Viren, die Mikroorganismen in diesem verborgenen Ökosystem infizieren, jedoch weitgehend unbekannt.

Biowissenschaften - Paläontologie - 26.01.2026
Sehr gut erhaltene Ameise in Goethes Bernstein
Sehr gut erhaltene Ameise in Goethes Bernstein
Auch rund 200 Jahre nach seinem Tod sorgt der Forscherdrang Johann Wolfgang von Goethes für neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Das jedenfalls bewiesen nun Biologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena, während sie die Bernstein-Sammlung des Weimarer Dichterfürsten genauer untersuchten. In einem der Stücke entdeckten sie das rund 40 Millionen Jahre alte Fossil einer Ameise, das dank seines guten Erhaltungszustands sowie umfangreicher Untersuchungen wertvolle Informationen über die Insektenart liefert.

Astronomie & Weltraum - 20.01.2026
24 Trümmerscheiben in höchster Auflösung
24 Trümmerscheiben in höchster Auflösung
Viele Planetensysteme bestehen nicht nur aus einem Zentralstern und den darum kreisenden Planeten, sondern auch aus sogenannten Trümmerscheiben. In diesen Zonen befinden sich Kleinkörper wie Asteroiden - und auch jede Menge Staub, der entsteht, wenn Gesteinsbrocken miteinander kollidieren. Das Sonnensystem umschließt beispielsweise jenseits der Umlaufbahn des Neptuns der sogenannte Kuipergürtel, in dem sich größere Trümmer langsam zu Staub zermahlen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 17.12.2025
Ein Enzym neutralisiert Krankheitserreger durch Toxinspaltung
Ein Enzym neutralisiert Krankheitserreger durch Toxinspaltung
Ein Forschungsteam des Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) und der Universität Jena beschreibt in der Fachzeitschrift »Angewandte Chemie International Edition« ein neues Enzym, das das hochgiftige Molekül Malleicyprol unschädlich macht. Malleicyprol gilt als ein wichtiger Virulenzfaktor von Burkholderia-Bakterien, die unter anderem die gefährliche Tropenkrankheit Melioidose auslösen.

Paläontologie - Umwelt - 05.12.2025
Vielfältiges Leben in einem urzeitlichen See
Vielfältiges Leben in einem urzeitlichen See
Eine ungewöhnlich reiche Fossillagerstätte hat ein internationales Forschungsteam in der Atacama-Wüste im Norden Chiles entdeckt und beschrieben. Unter Leitung von Diego Volosky von der Friedrich-Schiller-Universität Jena untersucht die Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Chile, Deutschland und Argentinien eine Vielzahl von Fossilien, darunter Pflanzen, Insekten, Süßwasserkrebse, Weichtiere, Fische und Haie.

Umwelt - 02.12.2025
Rückgang von Insekten-Biomasse geht mit Verlust von Arten einher
Rückgang von Insekten-Biomasse geht mit Verlust von Arten einher
Mehr als 90 Prozent des lokalen Insektenbiomasse-Rückgangs in deutschen Grünlandflächen (Wiesen und Weiden) lassen sich auf Artenverluste zurückführen. Die in der Fachzeitschrift »Nature Ecology & Evolution« veröffentlichten Ergebnisse beruhen auf Daten von zwei Forschungsprojekten, in denen Forschende über einen Zeitraum von elf Jahren Arthropoden - Insekten und Spinnen - gezählt, bestimmt und ihre Masse berechnet haben.

Geowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 12.11.2025
Auf den Spuren der Karibujäger
Auf den Spuren der Karibujäger
Das Leben vieler Inuit auf Grönland war über Jahrtausende geprägt von einem regelmäßigen Rhythmus: Den Winter über fischten sie an der Küste und erlegten Wale, Robben und andere Meeressäuger, im Sommer zogen sie ins Inland und jagten Karibus (Rentiere). Während die meist über einen längeren Zeitraum genutzten Siedlungen an der Küste archäologisch gut erforscht sind, weiß man über das mobilere Leben im Sommer weitaus weniger.

Biowissenschaften - Umwelt - 07.11.2025
Bislang nicht kultivierbare Bakterien eröffnen neue Einblicke in das Grundwasser-Ökosystem
Bislang nicht kultivierbare Bakterien eröffnen neue Einblicke in das Grundwasser-Ökosystem
Ein Forschungsteam des Exzellenzclusters »Balance of the Microverse« an der Friedrich-Schiller-Universität Jena konnte erstmals eine große Bandbreite von Bakterien der schwer kultivierbaren Candidate Phyla Radiation systematisch aus Grundwasser anreichern. Dabei zeigte sich eine überraschende Anpassungsfähigkeit der Bakteriengruppe.

Biowissenschaften - Gesundheit - 28.10.2025
Notfall-Schalter: Wie Bakterien blitzschnell auf Hunger reagieren
Notfall-Schalter: Wie Bakterien blitzschnell auf Hunger reagieren
Forschende des Exzellenzclusters ,, Balance of the Microverse" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben einen bisher unbekannten Überlebensmechanismus bei Bakterien entdeckt. Sie fanden heraus, dass das Süßwasserbakterium Caulobacter crescentus mithilfe eines speziellen ,,RNA-Schwamms" in Sekundenschnelle seine Ernährungsstrategie umstellen kann.

Umwelt - Biowissenschaften - 13.10.2025
Wie Mikroben Methanemissionen aus dem Grundwasser eindämmen
Wie Mikroben Methanemissionen aus dem Grundwasser eindämmen
Grundwasser enthält häufig Methan, doch wie viel von diesem wichtigen Treibhausgas tatsächlich in Oberflächengewässer oder die Atmosphäre gelangt, ist bislang unklar. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie und der Friedrich-Schiller-Universität Jena konnte nun zeigen, dass Mikroben im Grundwasser Methanemissionen erheblich reduzieren.

Gesundheit - Forschungsmanagement - 26.09.2025
Die Dosis macht den Unterschied
Die Dosis macht den Unterschied
Der Hefepilz Candida albicans setzt das Toxin Candidalysin nicht nur für Infektionen ein, sondern nutzt es auch, um die Mundschleimhaut unauffällig zu besiedeln - allerdings nur in fein austarierter Menge. Zu wenig Gift verhindert die orale Besiedlung, zu viel ruft das Immunsystem auf den Plan und führt zu einer entzündlichen Abwehrreaktion, wie ein internationales Forschungsteam aus Zürich, Jena und Paris herausfand.

Biowissenschaften - Chemie - 24.09.2025
Zauberpilze erfinden Wirkstoff zweimal
Zauberpilze erfinden Wirkstoff zweimal
Ein deutsch-österreichisches Team unter Leitung der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-HKI konnte erstmals biochemisch zeigen, dass verschiedene Pilzarten auf unterschiedlichen Wegen denselben bewusstseinsverändernden Wirkstoff Psilocybin herstellen. Sowohl Kahlköpfe der Gattung Psilocybe als auch Risspilze der Gattung Inocybe stellen diese Substanz her, nutzen für diesen Vorgang aber ganz unterschiedliche Enzyme und Reaktionsfolgen.

Umwelt - Biowissenschaften - 16.09.2025
Vogelgrippe in der Antarktis breitet sich aus
Vogelgrippe in der Antarktis breitet sich aus
Ein Team der Uni Jena bestätigt jetzt einen befürchteten Trend: Nachdem im Oktober 2023 das Vogelgrippevirus H5N1 auf der subantarktischen Insel Südgeorgien und nachfolgend im Februar 2024 in der Antarktis, auf James Ross Island, nachgewiesen wurde, dokumentierten die Forschenden um Christina Braun bei ihrer jüngsten Expedition 2025 erstmalig Anzeichen für das Auftreten der hochpathogenen Variante auch auf der Fildes-Halbinsel auf King George Island.

Umwelt - Biowissenschaften - 20.08.2025
Wie artenreich ist der heimische Garten?
Wie artenreich ist der heimische Garten?
Ein Forschungsteam aus dem Institut für Biodiversität,Ökologie und Evolution der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat einen frei zugänglichen und unkomplizierten Selbsttest entwickelt, mit dem Gartenbesitzerinnen und -besitzer die Ökologische Qualität ihres Gartens einschätzen und gezielt verbessern können.
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