Die Pilotanlage zur Evaluierung optimierter Kontrollstrategien in Trinkwassernetzen ermöglicht eine digitale Online-Überwachung im laufenden Versorgungsbetrieb
Die Pilotanlage zur Evaluierung optimierter Kontrollstrategien in Trinkwassernetzen ermöglicht eine digitale Online-Überwachung im laufenden Versorgungsbetrieb In einem großangelegten internationalen Forschungsverbundprojekt hat die Technische Universität Ilmenau ein System zur automatisierten Überwachung und Sicherung der Qualität von Trinkwasser im laufenden Versorgungsbetrieb entwickelt. Das digitale Online-Überwachungssystem spürt Verunreinigungen des Wassers in den Rohren auf und leitet im Notfall deren Reinigung ein. Der Ansatz, ein Modell zu entwickeln, das Messung und Optimierung integriert, wurde weltweit noch nie zuvor realisiert. Das Forschungsprojekt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als einer Million Euro für drei Jahre gefördert, davon erhielt die TU Ilmenau für ihre Forschungsarbeiten gut 273. Euro. In Deutschland transportiert das Trinkwasserversorgungssystem große Wassermengen vom jeweiligen Wasserwerk in die privaten Haushalte oder zu den gewerblichen Abnehmern. Doch viele Rohre sind inzwischen 60 Jahre alt oder älter - eine Verunreinigung des Trinkwassers ist nicht auszuschließen.
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