Keine Belege für weitverbreitete Übertragung von Viren durch afrikanische Fledermäuse

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Palmenflughunde sind die am häufigsten vorkommenden Fledermäuse Afrikas. © MPI f
Palmenflughunde sind die am häufigsten vorkommenden Fledermäuse Afrikas. © MPI f. Verhaltensbiologie/ Christian Ziegler
Anders als vielfach behauptet sind bislang kaum Arten bekannt, die Krankheitserreger auf den Menschen Übertragen haben. Palmenflughunde sind die am häufigsten vorkommenden Fledermäuse Afrikas. MPI f. Verhaltensbiologie/ Christian Ziegler - Fledermäuse werden oft als Träger gefährlicher auf den Menschen Übertragbarer Viren dargestellt. Ein internationales Team hat nun untersucht, welche wissenschaftlichen Belege es dafür gibt. Die Forschenden haben in über 160 Studien der letzten 40 Jahre keine Belege dafür gefunden, dass afrikanische Fledermausarten - abgesehen vom Marburgund dem Sosuga-Virus - als Reservoirs oder Wirte für Viren dienen, die Menschen infizieren und Krankheit verursachen. Das Forschungsteam unter der Leitung von Natalie Weber vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz konzentrierte sich exemplarisch auf Viren, die in afrikanischen Fledermäusen nachgewiesen wurden. Sie analysierte die Ergebnisse von 162 Studien, die zwischen 1978 und 2020 veröffentlicht wurden, mit Daten von über 80.
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