In einem Labor des Instituts für Pharmazie der Uni Jena wird Baumharz des Weihrauchs in Petrischalen betrachtet. Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
In einem Labor des Instituts für Pharmazie der Uni Jena wird Baumharz des Weihrauchs in Petrischalen betrachtet. Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena) - Chronisch-entzündliche Prozesse sind die häufigsten Ursachen einer Vielzahl von weit verbreiteten Erkrankungen. So spielen sie bei Arthritis, Asthma, Parkinson und Alzheimer eine Rolle, aber auch bei Arteriosklerose, Diabetes und Krebs. Medikamente, die Entzündungen hemmen, gehören daher zu den am häufigsten eingenommenen Arzneistoffen weltweit. Allerdings ist deren therapeutische Wirksamkeit oft nur gering - die Nebenwirkungen dagegen schwerwiegend, wie Nierenfunktionsstörungen oder Magengeschwüre. ,,Aus diesem Grund ist die aktuelle Forschung bemüht, alternative Therapiestrategien zu entwickeln", sagt Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Ansatz des Professors für Pharmazeutische Chemie und seines Teams ist es, die Entzündungen nicht einfach zu blockieren, sondern deren Auflösung aktiv zu unterstützen.
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