Das Klimaschild der Natur entschlüsseln: Pflanzenvielfalt stabilisiert die Bodentemperatur

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Kabeldatenloggerboxen zur Messung der Bodentemparatur am Versuchsstandort Jena.
Kabeldatenloggerboxen zur Messung der Bodentemparatur am Versuchsstandort Jena. Foto: Karl Kübler / MPI für Biogeochemie Jena
Kabeldatenloggerboxen zur Messung der Bodentemparatur am Versuchsstandort Jena. Foto: Karl Kübler / MPI für Biogeochemie Jena Eine neue Studie zeigt eine natürliche Lösung zur Abschwächung von Auswirkungen des Klimawandels wie extremen Wetterereignissen auf. Forschende der Friedrich- Schiller-Universität Jena, der Universität Leipzig, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) und anderer Forschungseinrichtungen fanden heraus, dass eine vielfältige Pflanzenwelt als Puffer gegen Schwankungen der Bodentemperatur wirkt. Dieser Puffer wiederum kann einen entscheidenden Einfluss auf wichtige Ökosystemprozesse haben. Ihre neuen Erkenntnisse haben sie gerade im Fachjournal ,,Nature Geoscience" veröffentlicht. ,,Die Bodentemperatur spielt eine zentrale Rolle bei der Steuerung wichtiger Ökosystemprozesse in Bezug auf Wasser-, Kohlenstoffund Nährstoffdynamik, mikrobielle Aktivität und landwirtschaftliche Produktivität" , erklärt die Erstautorin der Studie, Dr. Yuanyuan Huang. Trotz ihrer Bedeutung wurde bisher in keiner Studie untersucht, ob gerade die Pflanzenvielfalt als Puffer gegen Schwankungen der Bodentemperatur während der langfristigen Entwicklung einer Gemeinschaft wirkt.
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