Bakterielle Signalgeber im Boden

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Ein Aspergillus nidulans-Reporterstamm, der grün fluoreszierendes Protein (GFP)
Ein Aspergillus nidulans-Reporterstamm, der grün fluoreszierendes Protein (GFP) produziert. Foto: Maira Rosin/Leibniz-HKI
Ein Aspergillus nidulans-Reporterstamm, der grün fluoreszierendes Protein (GFP) produziert. Foto: Maira Rosin/Leibniz-HKI - Bakterien der Gattung Streptomyces produzieren chemische Stoffe, als Arginoketide bezeichnet, auf die viele andere Mikroorganismen reagieren: Bakterien bilden daraufhin Biofilme, Algen schließen sich zu Aggregaten zusammen und Pilze bilden gleichfalls Signal-Stoffe, die sie sonst nicht produzieren und die auf weitere Organismen wirken. Das zeigt eine Studie von Forschenden der Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI), für die sie verschiedene Streptomyces-Arten, die von ihnen gebildeten Arginoketide und deren Einfluss auf andere Boden-Mikroorganismen erforschten. Auch wenn Mikroorganismen nicht sprechen können, kommunizieren sie miteinander. Dafür nutzen sie chemische Stoffe, die von anderen Mikroorganismen als Signale verstanden werden. Das sind relativ kleine organische Verbindungen, sogenannte Naturstoffe ", erklärt Studienleiter Axel Brakhage, Direktor des Leibniz-HKI und für Mikrobiologie und Molekularbiologie der Universität Jena. Mikroorganismen produzieren eine Vielzahl solcher Stoffe und wir beginnen gerade erst, diese Sprache zu verstehen ." Bakterien der Gattung Streptomyces sind für die Kommunikation im Boden offenbar besonders wichtig.
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