Ansicht auf die Fassade des Beispielgebäudes im 3D-Modell: Die bunten Einfärbungen zeigen die Oberflächentemperatur des Objekts an. (Grafik: Sven Daubert)
Ansicht auf die Fassade des Beispielgebäudes im 3D-Modell: Die bunten Einfärbungen zeigen die Oberflächentemperatur des Objekts an. (Grafik: Sven Daubert) - Bei einem durchschnittlichen deutschen Winter kühlen unbeheizte Wohnräume auf circa 7 bis 8°C herunter - dies belegt eine Simulation der Professur Bauphysik. Auch wenn ein Gasmangel in Deutschland äußerst unwahrscheinlich ist: Richtiges Heizen und Lüften im Winter hilft, Energie zu sparen und ein angenehmes Raumklima zu bewahren. Laut Statistischem Bundesamt deckten im Jahr 2019 rund 41 Prozent der privaten Haushalte ihren Bedarf an Wohnenergie durch Erdgas. Obwohl dieser Anteil aktuell zurückgeht, bleibt Erdgas der mit Abstand wichtigste Energieträger, um Wohnräume zu heizen, Warmwasser aufzubereiten, zu kochen oder Elektrogeräte zu betreiben. Angesichts der gekürzten Gaslieferungen aus Russland forderte die Bundesregierung daher auch private Verbraucher*innen auf, Energie zu sparen, um gut durch den Winter zu kommen. Doch wie können wir weniger Gas verbrauchen und zugleich unseren Wohnkomfort aufrechterhalten? Forschende der Professur Bauphysik analysieren und erproben bereits seit Jahren MaãŸnahmen, um die Energiebilanz von Bestandsgebäuden und Stadtquartieren zu verbessern mit dem Ziel, CO2-Emissionen zu reduzieren.
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