Neue Studie zeigt auf: AfD & Co. werden dort gewählt, wo der Wohlstand langfristig sinkt. Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Neue Studie zeigt auf: AfD & Co. werden dort gewählt, wo der Wohlstand langfristig sinkt. Foto: Anne Günther (Universität Jena) - Vor allem die Einwohnerinnen und Einwohner wirtschaftlich abgehängter Orte und Regionen wählen rechtspopulistische Parteien - so eine gängige These, die die Wahlerfolge von AfD & Co. in Europa erklärt. Ein Forschungsteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat nun herausgefunden, dass hohe Stimmanteile der AfD in den letzten beiden Bundestagswahlen offenbar mit einem langfristigen Rückgang des relativen Wohlstands einer Region zu erklären sind. Da dieser Bedeutungsverlust über die Lebensspanne der Bewohnenden solcher scheinbar abgehängten Orte hinausgeht, spielt hier offenbar eine Art von kollektivem Gedächtnis eine Rolle. Die Ergebnisse ihrer durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Arbeiten präsentieren die Jenaer Ökonominnen und Ökonomen in der Fachzeitschrift ,,Journal of Regional Science".
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