Tierschutzforschungspreis 2021 für Max-Planck-Forscher

Links: Äußere Region eines Organoids (blau: Zellkerne; rot: Dopamin-produzierend
Links: Äußere Region eines Organoids (blau: Zellkerne; rot: Dopamin-produzierende Neurone; grün: neurale Vorläuferzellen). Mitte: gesamtes Organoid (rot: Marker für junge Neurone). Rechts: Zentrum des Organoids (blau: Zellkerne; rot: junge Neurone; grün: Marker für neuronale Stammzellen)   © MPI f. molekulare Biomedizin/ Henrik Renner, Jan Bruder
Links: Äußere Region eines Organoids (blau: Zellkerne; rot: Dopamin-produzierende Neurone; grün: neurale Vorläuferzellen). Mitte: gesamtes Organoid (rot: Marker für junge Neurone). Rechts: Zentrum des Organoids (blau: Zellkerne; rot: junge Neurone; grün: Marker für neuronale Stammzellen)   © MPI f. molekulare Biomedizin/ Henrik Renner, Jan Bruder - Auszeichnung für die maschinelle Herstellung und Analyse von menschlichen dreidimensionalen Geweben für die Arzneimittelund Toxizitätsforschung Ohne Versuche an Tieren lassen sich kaum neue Erkenntnisse zur Funktionsweise unseres Gehirns gewinnen. Auch für die Testung neuer Medikamente werden Versuchstiere benötigt. Ein Verfahren, das Jan Bruder und Henrik Renner am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster entwickelt haben, soll dazu beitragen, die Anzahl der dafür notwendigen Tierversuche zu verringern. Die Forscher haben aus Vorläufern menschlicher Gehirnzellen dreidimensionale Gewebekulturen gezüchtet, die sich in ihren Kulturschalen zu Stecknadelkopf-großen organähnlichen Gewebeverbänden entwickeln, sogenannten Organoiden. Die beiden Wissenschaftler haben zudem ein automatisiertes Herstellungsverfahren entworfen, mit dem sie die Organoide standardisiert und in hoher Zahl produzieren und analysieren können.
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