(Image: Pixabay CC0)
(Image: Pixabay CC0) Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung untersucht Auswirkungen des Klimawandels weltweit (pug) Schnee, der sich im Winter in vielen Gebirgsregionen ansammelt und im Frühjahr und Sommer schmilzt, trägt in vielen Flusseinzugsgebieten wesentlich zur Versorgung mit Bewässerungswasser bei. Der Klimawandel führt zu Veränderungen in der Menge und im Zeitpunkt der Schneeschmelze. In einer globalen Studie hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Ohio State University untersucht, wie sich eine Erwärmung um zwei oder vier Grad Celsius auf die Versorgung der Bewässerungsgebiete mit Wasser aus der Schneeschmelze auswirkt. Die Universität Göttingen war an der Studie unter anderem durch die Berechnung des monatlichen Bewässerungswasserbedarfs der unterschiedlichen Nutzpflanzenarten beteiligt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Climate Change erschienen. Das Team konnte zeigen, dass Wasser aus der Schneeschmelze in vielen Bewässerungsgebieten in Zentralasien, im Himalaya, im Westen der USA sowie den südlichen Anden einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit Bewässerungswasser leistet. Zwischen 1985 und 2015 wurde in den Monaten März bis Mai mehr als 50 Prozent des globalen Bewässerungswasserbedarfes der Gerste aus der Schneeschmelze gedeckt, ebenso in den Monaten Mai und Juni bei der Baumwolle.
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