Neuartiger Fotolack entwickelt
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Forscher des Exzellenzclusters -3D Matter Made to Order- erweitern Möglichkeiten des dreidimensionalen Drucks kleinster Mikrostrukturen. Einen neuartigen Fotolack für den Zwei-Photonen-Mikrodruck haben Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg im Rahmen des gemeinsamen Exzellenzclusters -3D Matter Made to Order- entwickelt. Damit können erstmals dreidimensionale polymere Mikrostrukturen mit Hohlräumen in Nanogröße hergestellt werden. Die Forscher haben dabei auch untersucht, wie diese poröse Beschaffenheit im Druckprozess gesteuert werden kann und wie sich dies auf die Lichtstreuungseigenschaften der Mikrostrukturen auswirkt. Die lichtmikroskopische Aufnahme mittels Dunkelfeld illustriert die starke Lichtstreuung des gedruckten Quaders auf der linken Seite. Letztere beruht auf der porösen Nanostruktur (rechts). Fotolacke sind Drucktinten, mit denen in der sogenannten Zwei-Photonen-Lithographie kleinste Mikrostrukturen dreidimensional gedruckt werden können.


