Durch ultrakurze Laserpulse angeregte Helium-Nanotröpfchen vor dem Freie-Elektronen-Laser FERMI. Foto: AG Stienkemeier
Durch ultrakurze Laserpulse angeregte Helium-Nanotröpfchen vor dem Freie-Elektronen-Laser FERMI. Foto: AG Stienkemeier - Freiburger Forschende untersuchen die ultraschnelle Reaktion von laserangeregtem supraflüssigem Helium Einem Team um Frank Stienkemeier vom Physikalischen Institut der Universität Freiburg und Dr. Marcel Mudrich von der Universität Aarhus/Dänemark, ist es gelungen, die ultraschnelle Reaktion von Nanotröpfchen aus Helium nach Anregung mit extremer ultravioletter Strahlung (XUV) durch einen so genannten Frei-Elektronen-Laser in Echtzeit zu verfolgen. Die Ergebnisse haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Laser für hochintensive und ultrakurze XUV sowie Röntgenstrahlung eröffnen Forschenden neue Möglichkeiten, um die grundlegenden Eigenschaften von Materie genau zu untersuchen. Bei vielen der dafür stattfindenden Experimente sind Materialproben im Nanometerbereich von besonderem Interesse. Einige Wissenschaftler verwenden dabei nanometergrosse Heliumtröpfchen als Transportmittel, um eingebettete Moleküle und molekulare Strukturen zu untersuchen. Diese sind dafür ideal geeignet, weil sie außergewöhnliche Eigenschaften besitzen: Sie haben eine extrem niedrige Temperatur von nur 0,37 Grad über dem absoluten Temperaturnullpunkt und können sich reibungslos bewegen, weshalb sie als Supraflüssigkeit gelten.
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