Kohlenwasserstoffe der Ameise Myrmica rubra können Kristalle bilden - unter dem Mikroskop als sternartige Strukturen zu sehen.
Kohlenwasserstoffe der Ameise Myrmica rubra können Kristalle bilden - unter dem Mikroskop als sternartige Strukturen zu sehen. Interdisziplinäre Forschungsarbeit von Biologie und Physik geht erstmals den physikalischen Eigenschaften von kutikulären Kohlenwasserstoffen auf den Grund Ameisen sind als soziale Insekten in besonderem Maße darauf angewiesen, möglichst gut zu kommunizieren, um Feinde abzuwehren und Nestgenossen zu erkennen. Außerdem müssen sie sich vor Austrocknung schützen. Für beides - Kommunikation und Austrocknungsschutz - ist der Insektenkörper von einer Art Wachsschicht bedeckt. Zum Schutz vor Trockenheit sollte die Wachsschicht eher fest sein, aber um andere Ameisen zu erkennen, darf sie nicht zu fest sein, damit die enthaltenen chemischen Signale über den Geruch wahrgenommen werden können. Um den Spagat zwischen Kommunikation und Austrocknungsschutz zu bewerkstelligen, besitzt die Schicht aus kutikulären Kohlenwasserstoffen besondere physikalische Eigenschaften, wie Biologen nun herausgefunden haben. "Zu unserer Überraschung hat die Schicht keinen festen Schmelzpunkt, sondern einen großen Schmelzbereich.
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