Innovationen sind auch bei Heimarbeit möglich
Wer kann, arbeitet aufgrund der Coronakrise seit Wochen im Homeoffice statt im Büro. E-Mails, Telefonate, Videokonferenzen müssen Arbeitstreffen und den persönlichen Austausch ersetzen. Wie wirkt sich dies auf die Kreativität in Teams aus? Kann Heimarbeit Innovationen hervorbringen? Diesen Fragen ist ein Team von Wirtschaftswissenschaftlern vom Institut für Wirtschaftspolitik der Leibniz Universität Hannover gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Universität zu Köln nachgegangen. Die ersten Ergebnisse wurden jetzt als Diskussionspapier des ,,IZA - Institute of Labor Economics" veröffentlicht. ,,Die Voraussetzungen für Innovationen in Teams, in denen jeder von zu Hause arbeitet, sind nicht unbedingt schlechter als in Teams mit persönlichem Kontakt. Wichtig ist, dass die richtigen Kommunikationsmedien gewählt werden", fasst Professor Bernd Irlenbusch vom Seminar für Unternehmensentwicklung und Wirtschaftsethik der Universität zu Köln die Ergebnisse zusammen. Ausgangspunkt der Untersuchung war die Annahme, dass Kreativität heute vor allem in der Teamarbeit entsteht, also wenn Menschen zusammenkommen, sich austauschen, die Gedanken fließen lassen, wenn ein Arbeitsschritt nahtlos in den nächsten greift.




