Fahrplan gegen das Insektensterben

Der Schutz von Insekten darf nicht weiter aufgeschoben werden, fordern internati
Der Schutz von Insekten darf nicht weiter aufgeschoben werden, fordern internationale Forscherinnen und Forscher, darunter auch Göttinger. Foto: J. Westphal
Der Schutz von Insekten darf nicht weiter aufgeschoben werden, fordern internationale Forscherinnen und Forscher, darunter auch Göttinger. Foto: J. Westphal Internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen stellt Maßnahmen vor (pug) Immer mehr Studien zeigen, dass die Anzahl von Insekten und deren Artenvielfalt weltweit abnimmt. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Niederländischen Instituts für Ökologie und mit Beteiligung der Universität Göttingen hat einen Fahrplan zum Insektenschutz entwickelt. Der Fahrplan umfasst Sofortmaßnahmen sowie langfristige Finanzierungspartnerschaften und globale Monitoringprogramme, die dazu beitragen können, das Insektensterben aufzuhalten, indem sie deren Lebensräume schützen. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution erschienen. 'Insekten übernehmen in natürlichen und landwirtschaftlich geprägten Ökosystemen zentrale Funktionen, wie beispielsweise Zersetzungsprozesse im Boden, die für die Bereitstellung von Nährstoffen von großer Bedeutung sind. Die landwirtschaftliche Produktion profitiert zudem von Ökosystemleistungen der Insekten, dazu zählen die natürliche Schädlingskontrolle und Bestäubung', sagt die Göttinger Agrarwissenschaftlerin Catrin Westphal.
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