Ein Mikroskop für alle

Das UC2-Entwicklerteam (v.l.n.r.) Benedict Diederich, René Lachmann und Barbora
Das UC2-Entwicklerteam (v.l.n.r.) Benedict Diederich, René Lachmann und Barbora Mar¨íková. Foto: Leibniz-IPHT
Das UC2-Entwicklerteam (v.l.n.r. Benedict Diederich, René Lachmann und Barbora Mar¨íková. Foto: Leibniz-IPHT - Junges Jenaer Forschungsteam entwickelt Optik-Baukasten für Forschung und Ausbildung Light Moderne Mikroskope, die biologische Prozesse sichtbar machen, kosten viel Geld, stehen in spezialisierten Laboren und erfordern hochqualifiziertes Personal. Damit neue, kreative Ansätze für drängende wissenschaftliche Fragestellungen zu erforschen - zum Beispiel im Kampf gegen Infektionskrankheiten wie Covid-19 -, ist vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an gut ausgestatteten Forschungseinrichtungen in reichen Ländern vorbehalten. Ein junges Forschungsteam vom Jenaer Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), der Friedrich-Schiller-Universität und dem Universitätsklinikum Jena will das ändern: Die Forschenden haben einen optischen Baukasten entwickelt, mit dem sich für wenige Hundert Euro Mikroskope bauen lassen, die so hochauflösende Bilder liefern wie kommerzielle Mikroskope - aber nur ein Hundertstel oder Tausendstel davon kosten. Mit quelloffenen Bauplänen, Komponenten aus dem 3D-Drucker und Smartphone-Kamera lässt sich das Baukasten-System UC2 (You. See.
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