Der Video-Schiedsrichter im Fokus

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Mit Werkzeugen der künstlichen Intelligenz konnte Otto Kolbinger vom Lehrstuhl f
Mit Werkzeugen der künstlichen Intelligenz konnte Otto Kolbinger vom Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik belegen, dass Eingriffe des Videoassistenten die Stimmung der Fans spürbar negativ beeinflussen Uli Benz / TUM
Mit Werkzeugen der künstlichen Intelligenz konnte Otto Kolbinger vom Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik belegen, dass Eingriffe des Videoassistenten die Stimmung der Fans spürbar negativ beeinflussen Uli Benz / TUM Fans äußern sich negativ über Entscheidungen des Videoassistenten - Seit der Saison 2017/18 können in der Bundesliga strittige Szenen technisch überprüft und gegebenenfalls auch korrigiert werden. Wie sich Entscheidungen des Video-Schiedsrichters auf die Stimmung der Fans auswirken, hat nun ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) anhand einer Twitter-Analyse von 129 Spielen der englischen Premier League herausgefunden. Zur Saison 2019/20 führte die englische Premier League den Video Assistant Referee (VAR), zu Deutsch Videobeweis, ein. Wie sehr dies die Stimmung der Zuschauerinnen und Zuschauer beeinflusst, untersuchten Dr. Otto Kolbinger und Melanie Knopp vom Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik der TU München. Insgesamt flossen 643.251 englischsprachige Tweets des Social-Media-Kanals Twitter aus 129 Spielen in die Studie mit ein, in denen es 94 VAR-Vorfälle gab. Davon hatten über 58. Tweets (9,1 Prozent aller Tweets) einen direkten Bezug zum Video-Schiedsrichter.
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