Barbara Schmidt mit Fahrradhelm. Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
Psychologin Barbara Schmidt entdeckt verändertes Verhalten und Gehirnaktivität bei Helmträgern. Die Bedeutung mancher Gegenstände hat sich für uns inzwischen so verselbstständigt, dass wir uns sogar auf sie verlassen, wenn sie eigentlich gar nicht gebraucht werden. So wie beim Fahrradhelm. Bereits Kinder lernen, dass sie mit einem Helm auf dem Kopf geschützter im Straßenverkehr unterwegs sind. Die harte, stabile Kopfbedeckung suggeriert Sicherheit - sogar dann, wenn der Träger gar nicht auf einem Rad sitzt und der Helm seiner Funktion nicht gerecht werden kann. Das haben jetzt Psychologinnen und Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena in Kooperation mit der kanadischen University of Victoria herausgefunden. Kartenspiel mit Helm.
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