Neue Therapie bei akuter myeloischer Leukämie erfolgreich

Arnold Ganser (links) im Gespräch mit Privatdozentin  Felicitas Thol und   Micha
Arnold Ganser (links) im Gespräch mit Privatdozentin Felicitas Thol und Michael Heuser.
MHH-Onkologe: Nach Jahrzehnten erstmals wieder Medikament für jüngere Patienten zugelassen / Überlebenszeit wird deutlich verlängert. Hoffnungsschimmer für Patienten mit akuter myeloischer Leukämie: Ein internationales Konsortium unter Beteiligung von Onkologen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat erfolgreich eine neue Therapie entwickelt. Mit dem Einsatz des Medikaments Midostaurin zusätzlich zur standardgemäßen Behandlung kann das durchschnittliche Gesamtüberleben von AML-Patienten mit einer speziellen Genmutation - des FLT3-Gens - von 25,6 Monaten auf 74,7 Monate verlängert werden. Von der MHH sind Arnold Ganser und Jürgen Krauter Koautoren. ,,Die Studie ist deshalb so wichtig, weil sie nach vielen Jahrzehnten erstmals wieder zu einer Neuzulassung eines Medikamentes für jüngere Patienten mit AML geführt hat", sagt Professor Ganser, Direktor der Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation. Dieses Medikament wird für jeden dritten Patienten mit AML den Behandlungserfolg signifikant verbessern. Die Ergebnisse sind in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht (June 23, 2017; DOI: 10.1056/NEJMoa1614359).
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