Zwei neue Sonderforschungsbereiche für Universität Tübingen
Neue Forschungsverbünde untersuchen ab Januar die Algorithmen des Sehens und den Transport von Schadstoffen in der Umwelt. Die Universität Tübingen erhält zwei neue Sonderforschungsbereiche: Unter dem Titel 'Robust Vision' werden sich Forscherinnen und Forscher aus der Neurowissenschaft und dem maschinellen Lernen ab Januar 2017 mit den Grundlagen biologischen und maschinellen Sehens befassen. Ebenfalls ab Januar 2017 startet der Forschungsverbund CAMPOS, in dem Umweltgeowissenschaftler umfassend das Verhalten von Schadstoffen in der Umwelt untersuchen. Beide Sonderforschungsbereiche werden für jeweils vier Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und können nach Zwischenevaluierungen zweimal um weitere vier Jahre verlängert werden. Im SFB 'Robust Vision' arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität und des Max Planck-Instituts für Intelligente Systeme zusammen. Unser Sehvermögen funktioniert verblüffend robust: Selbst in einer sehr variablen Umwelt ermöglicht es uns, aus begrenzten visuellen Informationen verlässliche Schlussfolgerungen über die betrachtete Umgebung zu ziehen. 'Dafür werden von unseren Nervenzellen komplexe Berechnungen durchgeführt', sagt SFB-Sprecher Professor Matthias Bethge, Leiter des Bernstein-Zentrums für Computational Neuroscience an der Universität Tübingen (Centre for Integrative Neuroscience/Institut für Theoretische Physik).



