Wenn aus Feinden Freunde werden

Wenige Veränderungen im Erbgut machen aus einem pflanzenschädlichen Pilz einen potenziellen Nützling. Pflanzen sind wegen ihrer sesshaften Lebensweise darauf angewiesen, das Beste aus ihrer Umgebung zu machen. Dabei wägen sie über bislang unbekannte molekulare Mechanismen ab, was ihnen dient und was ihnen schadet. Sie gewähren auch Mikroorganismen Zutritt zu ihren Wurzeln, wenn sie dadurch Zugriff auf essentielle Bodennährstoffe erhalten. Für die Modellpflanze Arabidopsis ist der Bodenpilz Colletotrichum tofieldiae ein solcher Untermieter auf Abruf. Die Pflanze akzeptiert den Pilz als Phosphat-Lieferanten, wenn sie selbst keinen Zugriff auf diesen Mineralstoff hat. Sie weist ihn zurück, wenn sie sich alleine mit Phosphat versorgen kann.
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