Parallel zum Rhythmus des Östrogen-Spiegels über den Monatszyklus hinweg variiert bei Frauen auch die Struktur ihres Hippocampus (gelb). Diese Region ist besonders wichtig für Gedächtnis, Stimmung und Emotionen. [weniger]
Mit steigenden Östrogen-Spiegeln wächst der Hippocampus im weiblichen Gehirn. Unser Gehirn besitzt selbst im Erwachsenenalter keine starre Struktur. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitionsund Neurowissenschaften in Leipzig haben nun eine weitere erstaunliche Beobachtung gemacht: Das Gehirn kann sich nicht nur wie bisher angenommen in langfristigen Prozessen an die Umwelt anpassen. Vielmehr gelingt ihm das jeden Monat aufs Neue. Die Forscher haben beobachtet, dass bei Frauen parallel zum Rhythmus des Östrogenspiegels über ihren Monatszyklus hinweg auch die Struktur ihres Hippocampus variiert - einer Hirnstruktur, die für Gedächtnis, Stimmung und Emotionen besonders wichtig ist. Parallel zum Rhythmus des Östrogen-Spiegels über den Monatszyklus hinweg variiert bei Frauen auch die Struktur ihres Hippocampus (gelb). Diese Region ist besonders wichtig für Gedächtnis, Stimmung und Emotionen.
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