Im 26,7 Kilometer langen Beschleuniger-Ring des LHC kreisen jetzt wieder Protonen, allerdings mit doppelt so viel Energie wie in der ersten Messphase, in der das Higgs-Boson entdeckt wurde. Von Kollisionsexperimenten mit höherer Energie erwarten Forscher genauere Einsichten in die Natur des Elementarteilchens und völlig neue Entdeckungen etwa in der Frage, woraus Dunkle Materie besteht. [weniger]
Beschleuniger-Experimente bei doppelt so hohen Kollisionsenergien wie in der ersten Messphase könnten Hinweise auf die Natur der Dunklen Materie geben. Jubel am Forschungszentrum CERN in Genf, bei Forschern auf der ganzen Welt und am Max-Planck-Institut für Physik in München: Die Weltmaschine Large Hadron Collider LHC liefert wieder Daten! Mit der Rekordenergie von 13 Tera-Elektronenvolt (TeV) kollidieren seit heute wieder Protonen in den riesigen Detektoren rund um den LHC. Mit den generalüberholten Beschleunigern und Detektoren erwarten die Physiker weitere Erkenntnisse über das 2012 gefundene Higgs-Teilchen hinaus und hoffen auf ganz neue Entdeckungen. Im 26,7 Kilometer langen Beschleuniger-Ring des LHC kreisen jetzt wieder Protonen, allerdings mit doppelt so viel Energie wie in der ersten Messphase, in der das Higgs-Boson entdeckt wurde. Von Kollisionsexperimenten mit höherer Energie erwarten Forscher genauere Einsichten in die Natur des Elementarteilchens und völlig neue Entdeckungen etwa in der Frage, woraus Dunkle Materie besteht. Forscher aus aller Welt haben den LHC am 5. April nach einer fast zweijährigen Pause wieder vorsichtig in Betrieb genommen. Jetzt, zwei Monate später, hat das Beschleuniger-Team alle für den Wiederanlauf wichtigen Tests abgeschlossen und kann die bei fast Lichtgeschwindigkeit im Tunnel kreisenden Teilchenpakete wieder miteinander kollidieren lassen.
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