Unterschiedlich geformte Vesikel. (Bild: Christoph Hohmann/nano initiative munich)
Mit wenigen Zutaten ist es dem Biophysiker Prof. Andreas Bausch und seinem Team an der Technischen Universität München (TUM) gelungen, ein minimalistisches Zellmodell zu verwirklichen, das sich von ganz alleine verformt und bewegt. Wie sie dieses Ziel umgesetzt haben, beschreiben sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science, die die Forschungsergebnisse als Titelgeschichte präsentiert. Eine Zelle ist ein komplexes Gebilde mit einem ausgeklügelten Stoffwechsel. Ihr evolutionärer Vorfahr, die Urzelle, bestand hingegen nur aus einer Membran und wenigen Molekülen. Dabei handelte es sich um ein minimalistisches, aber bereits perfekt arbeitendes System. Zurück zu den Ursprüngen der Zelle lautet daher auch das Motto der Gruppe von TUM-Professor Andreas Bausch , Mitglied des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM), und seiner internationalen Partner. Ihr Traum ist es, mit wenigen Grundzutaten ein einfaches Zellmodell mit einer bestimmten Funktion zu schaffen.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.