Mikroben im Marianengraben

Die Topografie des Marianengrabens: Die Challenger-Tiefe erhielt ihren Namen nac
Die Topografie des Marianengrabens: Die Challenger-Tiefe erhielt ihren Namen nach dem britischen Forschungsschiff Challenger II, das dort 1951 mit Lotungen die tiefste Stelle des Meeresbodens bestimmte. [weniger]
Am tiefsten Punkt des Meeresbodens lebt eine erstaunlich aktive bakterielle Gemeinschaft. Das Sediment des tiefsten Punktes der Erde, des Challenger-Tiefs im Marianengraben, besitzt eine erstaunlich hohe mikrobielle Aktivität. Ein internationales Forscherteam von der Universität von Süddänemark und der Brückengruppe für Tiefsee-Ökologie und -Technologie des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie in Bremen und des Alfred-Wegener-Instituts für Polarund Meeresforschung in Bremerhaven konnte zeigen, dass Mikroben in dieser von extremem Druck gekennzeichneten Umgebung zahlreich und sehr aktiv sind. Die Topografie des Marianengrabens: Die Challenger-Tiefe erhielt ihren Namen nach dem britischen Forschungsschiff Challenger II, das dort 1951 mit Lotungen die tiefste Stelle des Meeresbodens bestimmte. Cnes/Spot Image Ein internationales Forscherteam stellt seine Ergebnisse von einem der unzugänglichsten Plätze auf unserer Erde vor: dem tiefsten Punkt der Erde - dem Meeresboden des Marianengrabens im Westpazifik, fast 11000 Metern tief unter dem Meeresspiegel. Ihre Ergebnisse zeigen, dass eine höchst aktive Mikrobengemeinschaft die Sedimente des Grabens bewohnt, und das, obwohl dort ein extrem hoher Druck, 1100 mal so hoch wie auf Meeresspiegelhöhe, herrscht. In den Sedimenten des Grabens fanden die Forscher eine vielfach höhere Anzahl von Bakterien als in den umliegenden Sedimenten der Tiefseeebene in 6000 Metern Tiefe.
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