Warum die Leuchttürme im Süden stehen

Schiller und Goethe als Freunde Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
Schiller und Goethe als Freunde Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
Jurist und Historiker geben Buch über die politische Klassik heraus Wie politisch waren die deutschen Klassiker? Waren sie überhaupt politisch? Wie vertrug sich beispielsweise Goethes Wirken als unpolitischer Dichter und Denker mit seiner Tätigkeit als Staatsmann im Dienste des Weimarer Herzogs Carl August? Fragen wie diese kommen in dem Band Politisch-soziale Ordnungsvorstellungen in der Deutschen Klassik auf den Prüfstand. Herausgegeben von Klaus Ries und Walter Pauly von der Universität Jena ist das Buch jetzt in der Reihe Staatsverständnisse der Nomos-Verlagsgesellschaft erschienen. Partielle Neubewertung der Deutschen Klassik. Versammelt sind elf Aufsätze, mit denen die Autorinnen und Autoren nichts weniger unternehmen als eine partielle Neubewertung der Deutschen Klassik. Das beginnt schon beim Begriff der Klassik: Die sogenannten Klassiker sind erst von der Nachwelt ernannt worden, sagt Walter Pauly. Goethe oder Schiller selbst hätten eine solche Zuschreibung abgelehnt. Der Rechtswissenschaftler verweist darauf, dass die beiden Geistesheroen in ihren Auffassungen etwa zur Revolution in Frankreich nicht weit auseinander gelegen hätten: Spätestens mit dem Tod des Königs verflog die Begeisterung! Der Historiker Klaus Ries spricht von dem politischen Potenzial der Klassik, das nicht direkt aufscheine.
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