Quantenkommunikation mit einem Satelliten

Vielseitiger als gedacht: Ein Teil des Alphasat I-XL ist eigentlich für die Demo
Vielseitiger als gedacht: Ein Teil des Alphasat I-XL ist eigentlich für die Demonstration der Datenübertragung zwischen den Erdbeobachtungssatelliten des europäischen Copernicus-Projekts und der Erde entwickelt worden, diente einer Gruppe um den Forschern des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts nun aber dazu, die Messung von Quantenzuständen nach einen 38000 Kilometer langen Übertragungsweg zu testen. [weniger]
Mit der Übertragung von Quanteninformation aus dem Orbit wird Quantenkryptografie künftig in der weltweiten Kommunikation möglich. Was als exotische Forschung in physikalischen Labors begann, könnte bald die weltweite Kommunikation sensibler Daten verändern: die Quantenkryptografie. Die jüngste Arbeit, die ein Team um Christoph Marquardt und Gerd Leuchs am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen auf diesem Gebiet nun vorstellen, dürfte das seit etwa zwei Jahren rapide gewachsene Interesse nicht zuletzt von Telekommunikationsunternehmen, Banken und Regierungseinrichtungen an der Technik noch einmal beflügeln. Denn die Physiker haben zusammen mit der Firma Tesat-Spacecom und dem Deutschen Zentrum für Luftund Raumfahrt jetzt eine Voraussetzung geschaffen, um mithilfe der Quantenkryptografie auch über große Strecken abhörsicher zu kommunizieren. Sie haben die Quantenzustände von Lichtsignalen gemessen, die von einem 38 000 Kilometer entfernten, geostationären Kommunikationssatelliten gesendet wurden. Die Physiker sind daher zuversichtlich, dass sich aufbauend auf der etablierten Satellitentechnik innerhalb weniger Jahre ein weltweites abhörsicheres Kommunikationsnetz errichten ließe. Vielseitiger als gedacht: Ein Teil des Alphasat I-XL ist eigentlich für die Demonstration der Datenübertragung zwischen den Erdbeobachtungssatelliten des europäischen Copernicus-Projekts und der Erde entwickelt worden, diente einer Gruppe um den Forschern des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts nun aber dazu, die Messung von Quantenzuständen nach einen 38000 Kilometer langen Übertragungsweg zu testen.
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