Krebstherapie soll sicherer werden
Professorin Denise Hilfiker-Kleiner erhält rund 800. Euro von Leducq-Stiftung zur Erforschung von Herzschädigung nach Chemotherapie Weltweit erkranken mehr als 14 Millionen Menschen neu an Krebs. Jeder zweite lebt dank der Fortschritte bei Erkennung und Behandlung zehn oder mehr Jahre weiter. Das liegt auch an der hochwirksamen Chemotherapie mit dem Zytostatikum Anthrazyklin, das die Teilung der Krebszellen hemmt. Doch bei jedem zehnten Patienten hat das Medikament gravierende Nebenwirkungen, indem es den Herzmuskel schädigt. Ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern versucht jetzt, diese Anthrazyklin-induzierte Kardiotoxizität (AIC) aufzuklären und die Chemotherapie risikoärmer zu machen. Die Leducq-Stiftung fördert die transatlantische Kooperation aus sieben Forschergruppen fünf Jahre lang mit mehr als fünf Millionen Euro.




