Sehr hochenergetisches Nachglühen eines Gammastrahlenausbruchs stellt Emissionsmodelle in Frage

Künstlerische Darstellung eines Gammastrahlenausbruchs. © DESY Pressestelle
Künstlerische Darstellung eines Gammastrahlenausbruchs. © DESY Pressestelle
Künstlerische Darstellung eines Gammastrahlenausbruchs. DESY Pressestelle - Mitgliedern der H.E.S.S.-Kollaboration ist es gelungen, das intrinsische Spektrum des Nachglühens im sehr hochenergetischen Gammalicht eines relativ nahen Gammastrahlenausbruchs abzuleiten. Überraschenderweise ähnelt es dem viel niedriger-energetischen Röntgenspektrum. Auch das Abklingen über drei Tage verläuft in beiden Spektralbereichen parallel. Diese bemerkenswerten Ergebnisse stellen die gängigen Emissionsmodelle in Frage. Gammastrahlenausbrüche (englisch gamm ray bursts, GRBs) sind helle, am Himmel beobachtete ultraenergiereiche Ausbrüche von Röntgenund Gammastrahlen. Sie stamen von weit entfernten Quellen außerhalb unserer Milchstraße und setzen innerhalb von wenigen Sekunden soviel Energie frei wie unsere Sonne in Milliarden von Jahren.
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