Wie sich Ohrenquallen fortbewegen

Ohrenqualle (Aurelia aurita):    Die Aufnahme wurde im gemeinsamen Aquarium der
Ohrenqualle (Aurelia aurita): Die Aufnahme wurde im gemeinsamen Aquarium der Institute für Genetik und Zoologie der Universität Bonn gemacht. (c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn
Ohrenqualle (Aurelia aurita): Die Aufnahme wurde im gemeinsamen Aquarium der Institute für Genetik und Zoologie der Universität Bonn gemacht. (c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn Forscher der Uni Bonn zeigen an einem mathematischen Modell, wie Nervenzellen das Schwimmen steuern Mit ihren durchscheinenden Schirmen bewegen sich Ohrenquallen (Aurelia aurita) auf eine sehr effiziente Weise in den Weltmeeren fort. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun anhand eines mathematischen Modells untersucht, wie es diesen Nesseltieren gelingt, mit ihren neuronalen Netzwerken die Fortbewegung zu steuern, selbst wenn sie verletzt sind. Die Ergebnisse könnten möglicherweise auch zu einer Optimierung von Unterwasserrobotern beitragen. Die Studie ist bereits online im Fachjournal ,,eLife" veröffentlicht, die Endfassung erscheint demnächst. Ohrenquallen (Aurelia aurita) sind nahezu in allen Ozeanen verbreitet. Mit ihren rund drei bis 30 Zentimeter großen, durchscheinenden Schirmen bewegen sich die Nesseltiere in den Meeren fort.
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