Neutronenquelle ermöglicht Blick in Dino-Eier

Rekonstruktion eines Geleges    mit Silhouetten der Oviraptoren. © Chien-Hsing L
Rekonstruktion eines Geleges mit Silhouetten der Oviraptoren. © Chien-Hsing Lee/Tzu-Ruei Yang/Thomas Engler
Rekonstruktion eines Geleges mit Silhouetten der Oviraptoren. Chien-Hsing Lee/Tzu-Ruei Yang/Thomas Engler Schlüpften Oviraptoren gleichzeitig aus? Forscher der Uni Bonn und der TU München führen Indizienbeweis Sind die Küken der Dinosaurier-Gruppe der Oviraptoren gleichzeitig aus ihren Eiern geschlüpft? Diese Frage lässt sich anhand der Länge und Anordnung der Knochen des Embryos beantworten, die über das Entwicklungsstadium Aufschluss geben. Doch wie blickt man ins Innere von Dinoeier-Fossilien? Paläontologen der Universität Bonn nutzten die Neutronenquelle der Technischen Universität München am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ) in Garching. Dabei zeigte sich, dass sich die Oviraptoren unterschiedlich rasch in ihren Eiern entwickelten und sie in dieser Hinsicht den modernen Vögeln ähneln. Die Ergebnisse sind im Journal ,,Integrative Organismal Biology" veröffentlicht. Bislang hat die Wissenschaft vermutet, dass die während der Oberkreide (vor 88 bis 66 Millionen Jahre) in Zentralasien lebenden ,,Oviraptoren" genannten zweibeinigen Dinosaurier hinsichtlich ihrer Reproduktionsbiologie zwischen modernen Krokodilen und Vögeln anzusiedeln sind. Krokodile vergraben ihre Eier und die Nachkommen schlüpfen gleichzeitig.
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