Luftaufnahme des Jena Experiments in Thüringen. Foto: Matthias Ditscherlein, Jena Experiment
Luftaufnahme des Jena Experiments in Thüringen. Foto: Matthias Ditscherlein, Jena Experiment Ein Großteil der Erkenntnisse darüber, wie Ökosysteme von biologischer Vielfalt profitieren, stammt aus künstlich angelegten Versuchsflächen. Kritiker bemängeln jedoch seit langem, dass dort Artengemeinschaften wachsen, die in der Natur nicht vorkommen. Doch der positive Effekt der Biodiversität ist nicht nur dem Design der Versuchsflächen geschuldet. Das konnte ein internationales Forscherteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Leipzig, der Universität Bern und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums nun nachweisen, indem sie unrealistische Versuchsflächen in ihrer Analyse aussparten. Ihre Ergebnisse, die im Fachjournal "Nature Ecology & Evolution" veröffentlicht wurden, belegen, dass die aus den Versuchsflächen erlangten Erkenntnisse zur biologischen Vielfalt valide sind. Ob eine Handtasche nun ein teures Original oder eine erschwingliche Nachahmung ist, ist für die meisten wahrscheinlich unwichtig.
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