Warmes Mittelmeer lässt Sahel ergrünen

Die Sahelzone ist in den vergangenen 20 Jahren grüner geworden, weil der westafr
Die Sahelzone ist in den vergangenen 20 Jahren grüner geworden, weil der westafrikanische Monsun mehr Regen in das Gebiet südlich der Sahara bringt. Ein entscheidender Grund dafür liegt in der starken Erwärmung des Mittelmeers, wie Hamburger Klimaforscher jetzt herausgefunden haben. [weniger]
Der menschengemachte Klimawandel trägt dazu bei, dass feuchte mediterrane Luft den westafrikanischen Monsun anfacht. Der Klimawandel kann auch zwiespältige Folgen haben: So führt die Erwärmung im Mittelmeerraum, die den dortigen Ländern seit etwa 20 Jahren größere Hitze und Trockenheit bringt, in der Sahelzone offenbar zu mehr Niederschlag. Denn wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Climate Change berichten, sind höhere Temperaturen des Mittelmeers die Hauptursache dafür, dass zu Beginn des westafrikanischen Monsuns im Juni mehr feuchte Luft aus dem östlichen Mittelmeer an Südrand der Sahara gelangt. Und ihrer aktuellen Studie zufolge hängt von der Erwärmung des Mittelmeers auch entscheidend ab, wie sich der Niederschlag in der Sahelzone künftig entwickeln wird. Die Sahelzone ist in den vergangenen 20 Jahren grüner geworden, weil der westafrikanische Monsun mehr Regen in das Gebiet südlich der Sahara bringt. Ein entscheidender Grund dafür liegt in der starken Erwärmung des Mittelmeers, wie Hamburger Klimaforscher jetzt herausgefunden haben. In kaum einer Region der Erde schwankt das Klima so stark wie in der Sahelzone.
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