Tierschutz in der medizinischen Forschung
'Modernste Technologien in der biomedizinischen Forschung - wozu braucht es Tierversuche'' ist das Thema einer Veranstaltung mit zwei Vorträgen am 5. Dezember auf dem Campus der Freien Universität Berlin. Dabei hält Frau Ellen Fritsche, Wissenschaftlerin am IUF-Leibniz Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf einen Vortrag über 'Modellierung der menschlichen Gehirnentwicklung in der Kulturschale als Grundlage für in vitro Toxizitätstestungen: Erfolge und Limitierungen'; sie zeigt dabei auf, dass in diesem Bereich bereits vielfach auf Tierversuche verzichtet werden kann. Gary Lewin vom Max-Delbrück-Centrum beschreibt in seinem Vortrag zum Thema 'Entwicklung neuer Schmerzmittel - auch ohne Tierversuche möglich'' ein Forschungsfeld, in dem Tierversuche weiterhin nötig sind. Die Veranstaltung ist Teil einer Vortragsreihe des Tierschutzforums, in deren Mittelpunkt die Herausforderungen des Tierschutzes in der medizinischen Forschung stehen. Sie wird gemeinsam von der Freien Universität Berlin, der Charité - Universitätsmedizin Berlin und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) organisiert. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Um formlose Anmeldung wird gebeten: vp1 [at] fu-berlin (p) de.




